


Vortrag mit dem Militärökonomen Generalleutnant a.D. Dr. Ulf von Krause
Auf Basis seines neuen Buches „Die Bundeswehr als Instrument deutscher Außen-politik“ diskutiert der Militärökonom Dr. Ulf von Krause, Generalleutnant a.D., seine Forschungsergebnisse und Erfahrungen zu diesem Thema mit Prof. Dr. Johannes Varwick, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) und Experte für internatio-nale Politik und internationale Sicherheit. Der Vortrags- und Diskussionsabend fin-det am Mittwoch, 15.05.2013 ab 19 Uhr im Großen Festsaal des Stadthauses in Hal-le (Saale) statt. Thematisiert werden soll beispielsweise, wie sich die Entscheidun-gen zur Teilnahme am Kosovo-Krieg und in Afghanistan, aber auch zum Nichteinsatz in Libyen erklären.
Ulf von Krause trat nach seinem Abitur 1963 als Mannschaftsdienstgrad in die Bundeswehr ein, schloss während seiner Ausbildung zum Offizier ein wirtschafts-wissenschaftliches Studium als Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt ab und ab-solvierte dann die Generalstabsausbildung. Als 2001 bei der damaligen Strukturre-form der Bundeswehr in Köln ein Streitkräfteunterstützungskommando entstand, wurde er Generalleutnant und der erste Befehlshaber dieses Großverbandes. Damit war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 verantwortlich dafür, die logistische Unterstützung von Auslandseinsätzen deutscher Streitkräfte mit Schwerpunkt Af-ghanistan zu planen und vorzubereiten und sammelte auch eigene Eindrücke durch Besuche vor Ort. Im Ruhestand arbeitete er in der Arbeitsgruppe „Auslandseinsätze der Bundeswehr“ beim Bundesminister der Verteidigung mit und absolvierte dane-ben ein politikwissenschaftliches Masterstudium mit dem Abschluss im Jahr 2008 als M.A. Governance. 2010 promovierte er dann zum Dr. phil. über das Thema „Die Afghanistaneinsätze der Bundeswehr – politischer Entscheidungsprozess mit Eskalationsdynamik“.
Der Eintritt zum Abend und zum anschließenden Stehempfang ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten (per Mail an:
Quelle: GfW-Sektion Halle