


2. Konzert collegium instrumentale halle:
Werke von Schreker, Mozart, Haydn und Kreisler
Die Kulturstadt Wien ist der Ausgangspunkt für die musikalischen Erkundungen, die das zweite Konzert des collegium instrumentale halle am 20. Juni im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen bietet. Alle vier Komponisten, deren Werke in diesem Konzert erklingen, sammelten in der Österreichischen Hauptstadt vielfältige musikalische Erfahrungen. Joseph Haydn, dessen Konzerte für Violine, Klavier und Streichen F-Dur erklingen wird, wirkte als Kapellmeister der Fürsten Esterházy nicht nur in Eisenstadt und dem später erbauten Schloss Esterháza, sondern eben auch in deren Winterpalast in Wien. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte sein Klavierkonzert KV 415 als drittes der ersten Gruppe seiner Wiener Konzerte nach seiner Übersiedelung nach Wien. Franz Schreker wiederum studierte in Wien und schuf sein Intermezzo für Streichorchester kurz nach Beendigung dieser Studien. Und schließlich war Fritz Kreisler, einer der berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts, mit sieben Jahren jüngster Student des Wiener Konservatoriums, bevor er im Alter von zehn Jahren zum weiteren Studium nach Paris ging. Sein Streichquartett a-Moll ist nach eigener Aussage aus diesen Wiener Erinnerungen gespeist, bereits in frühester Kindheit prägte ihn das Streichquartettspiel seines Vaters.
Die musikalische Leitung des Konzertes liegt in der Händen von Arkadi Marasch, der Pianist Andreas Frölich ist als Solist in Mozarts Klavierkonzert zu erleben.
Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Karten zum Preis von 15 Euro (erm. 7,50 Euro) hält die Theater- und Konzertkasse bereit.