


Emil Nolde und Eduard Erdmann – eine Künstlerfreundschaft im Zeichen des Expressionismus
Im Rahmen der Ausstellung „Emil Nolde. Farben heiß und heilig“ in der Moritzburg gibt es letztmalig am Dienstag, dem 2. Juli, um 19.30 Uhr, ein Gesprächskonzert mit Kompositionen von Eduard Erdmann, Johann Sebastian Bach und Paul Hindemith.
Noch einmal wird in der Veranstaltungsreihe mit Musik und Texten an die beiden Künstler Emil Nolde und Eduard Erdmann erinnert. Unter der künstlerischen Leitung von Professor Jochen Köhler interpretieren Studierende des Institutes für Musik der Martin-Luther-Universität Kompositionen Erdmanns sowie Werke aus seinem Konzertrepertoire. Aufführende des Programms sind:
Joo-Yeon Kim, Klavier
Sara Mengs, Gesang
Lena Traupe, Gesang
Alexander Stepanov, Klavier
Jochen Köhler, Lesungen und Moderation
Eine jahrzehntelange, von gegenseitiger Bewunderung geprägte, Freundschaft verband Emil Nolde mit dem Komponisten und Pianisten Eduard Erdmann. Der große Musiker, Schöpfer von vier Symphonien, einer Reihe von Klavierkompositionen und Kammermusikwerken, errang Weltruhm als Wiederentdecker der Klaviersonaten Schuberts für den Konzertsaal, war ein herausragender Bach-Interpret und ein unermüdlicher Anwalt der zeitgenössischen Moderne. Nolde porträtierte ihn mehrfach; Erdmann widmete dem Maler ein Streichquartett.
Quelle: Moritzburg