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Halle (Saale), 4. Juli 2013: Naturheilmittel gegen Krebs? Techniker Krankenkasse und Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V. informieren über ergänzende Heilmittel als komplementäre Behandlungsmethoden
Donnerstag, 04. Juli 2013, 16:30 - 17:00
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Um die Chancen auf einen Heilungserfolg bei Krebserkrankungen zu erhöhen, die Therapieverträglichkeit zu verbessern und die Rückfallquote zu vermindern, suchen die Patienten, neben den schulmedizinischen Therapieansätzen, nach ergänzenden Behandlungsmethoden. Aber wie unterscheidet man zwischen Scharlatanerie und fundierten Ergebnissen? Was ist gut, was kann schädlich sein?

Etwa alle 24 Minuten erkrankt ein Mensch in Sachsen-Anhalt an Krebs. Laut Deutscher Krebsgesellschaft (DKG) stellen Ärzte jährlich bei rund 22.000 Personen im Land die schockierende Diagnose. Ein guter Grund für die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft und die Techniker Krankenkasse (TK) in einer gemeinsamen Aktion über Komplementärmedizin für Krebspatienten zu informieren.

„Wir sind ganz besonders stolz Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, als Referentin für die  Informationsveranstaltung zu begrüßen“, so Sven Weise, Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft. „Eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Komplementärmedizin“. Einer ihrer Ratschläge: „Die Ergänzende muss auf die schulmedizinische Therapie abgestimmt sein. Vor allem Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Nebenwirkungen müssen bedacht werden, sonst kann die komplementäre Therapie dem Patienten schaden“, so die Medizinerin. „Deshalb ist eine vorherige Absprache mit dem behandelnden Arzt immer erforderlich.“

Ob spezielle Diäten, Sportübungen oder sanfte Arznei – es gibt viele Möglichkeiten, klassische Therapien zu ergänzen. Doch welche davon sind sinnvoll, verträglich oder sogar gefährlich? „Viele Patienten sind einerseits wegen der Vielzahl und andererseits wegen möglicher Risiken von zusätzlichen Maßnahmen gegen Krebs verunsichert“, sagt Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt. „Mit der Aktion wollen wir der Informationsflut in Ratgebern und Internet entgegenwirken und wissenschaftlich fundierte, strukturierte Informationen von Experten in einem direkten Gespräch anbieten.“

 

Neben dem Vortrag soll es auch genügend Raum für Fragen und den Austausch von Krebspatienten untereinander geben.

 

Weitere Informationen:

„Komplementärmedizin für Krebspatienten“ – Informationsveranstaltung

 

4. Juli 2013, Beginn 16:30 Uhr

DORMERO Kongress- und Kulturzentrum Halle
Franckestraße 1

06110 Halle (Saale)


Anmeldung erforderlich über die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft, Telefon 0345 4788110 oder info[at]krebsgesellschaft-sachsenanhalt.de

 

Mehr zum Thema Komplementärmedizin ist auch auf der Website der Landeskrebsgesellschaft Sachsen-Anhalt unter www.sakg.de zu finden.

 

Quelle: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.

Ort Franckestraße 1
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