


Emil-Nolde-Ausstellung endet in wenigen Tagen
Die Ausstellung „Emil Nolde. Farben heiß und heilig“ fand landesweit große Beachtung.
Am Sonntag, dem 28. Juli 2013, endet die Schau in der Stiftung Moritzburg Halle (Saale).
Allen Freunden der Kunst Emil Noldes, die bisher noch keine Gelegenheit für eine Besichtigung hatten, bleiben dafür nur noch wenige Tage.
Letzte Führungen in der Ausstellung finden am Sonntag, dem 28. Juli, 11 Uhr und 15 Uhr, statt.
Die Ausstellung umfasst insgesamt 75 Gemälde und Grafiken aus der Zeit von 1908 bis 1922. Gezeigt werden die frühen Gartenbilder, in denen sich Nolde erstmals mit der Ausdruckskraft der Farbe und ihrer emotionalen Wirkung auseinandersetzt, die ersten religiösen Bilder, mit denen seine Visionen und Phantasien neue Gestalt annehmen, sowie die Darstellungen biblischer Legenden, in denen die suggestive Kraft der Farbe eine weitere Steigerung findet, die exotischen Stillleben, die sein Interesse an der Kunst der Urvölker aufzeigen, und schließlich die Südseebilder, durch die seine Farbpalette eine letzte Entfesselung erfuhr.
Die Leihgaben stammen aus deutschen Museen und Privatbesitz, aber auch aus Dänemark, Österreich und den USA. Die Ausstellung wurde in engem Zusammenwirken mit der Nolde Stiftung Seebüll erarbeitet und von ihr auch als Hauptleihgeber unterstützt.
Quelle: Stiftung Moritzburg