


Ich liebe, also bin ich der Schwerkraft behilflich.
Ein Abend mit Texten von Kierkegaard über die Liebe.
Videoprojektionen und Musik
Eberhard Harbsmeier (Texte); Christina Meissner (Cello); Poul Skjølstrup Larsen (Orgel); Michael Geyersbach (Videoprojektionen)
Freitag, 13. September 2013, 19.30 Uhr
Marktkirche, Eintritt frei
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Anlässlich des 200. Geburtstages des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard lädt Eberhard Harbsmeier, ein ausgewiesener Kenner und Interpret Kierkegaards, zu einem Abend mit Texten über die Liebe in die Marktkirche in Halle ein. Zur Lesung bieten Christina Meißner und Paul Sjølstrup Larsen ein musikalisches Programm, das sich interpretatorisch wie poetisch mit Kierkegaard auseinandersetzt. Zwei der Werke wurden von der koreanischen Komponistin Younghi Pagh-Paan und der in Israel geborenen Chaya Czerwonin speziell für diesen Abend komponiert. Die auditive Ebene ergänzt oder durchbricht der Sprachkünstler Michael Geyersbach durch visuelle Projektionen im Kirchenraum.
Søren Kierkegaard hat in seinem Leben im Grunde nur über zwei Dinge nachgedacht – über die Liebe und über die Angst. Beides gehört zusammen. „Wie tief doch ist das Verlangen nach Liebe im Menschen begründet“, sagt Kierkegaard in seinem Buch über die Liebe. Denn das erste, was über den Menschen in der Bibel gesagt wird, ist, dass es nicht gut sei, dass der Mensch allein sei. Das Wesen des Menschen ist die Liebe, eine Liebe, die fordert, die verletzbar macht – und nur dann wirklich gibt.
Quelle: Franckesche Stiftungen zu Halle