


1. Kammermusikkonzert der Staatskapelle im Händelhaus
Am Sonntag, den 15. September laden Musiker der Staatskapelle Halle zur ersten Kammermusik ins Händelhaus ein. Diese erste Kammermusik der neuen Spielzeit widmet sich mit Werken von Claude Debussy und Maurice Ravel unterschiedlichen Facetten der Klangwelt des Impressionismus.
Ravel komponierte seine Rhapsodie "Tzigane" zwischen den Jahren 1922 und 1924 zunächst in einer Fassung für Violine und Klavier und schuf im Anschluss eine Orchesterfassung, die auch den Ausgangspunkt für die zur Aufführung kommende Bearbeitung für Solo-Violine und Kammerensemble bildete. Für die Komposition seiner 1927 in Paris uraufgeführten Sonate für Violine und Klavier benötigte Ravel vier Jahre. Neben einer durchaus impressionistisch geprägten Harmonik verwendet er hier auch Jazz- und Blues-Elemente.
Die beiden Kompositionen von Claude Debussy entstammen der frühen Phase des Impressionismus: 1893 schuf er neben seinem Streichquartett op. 10 auch die ein Jahr später uraufgeführte Sinfonische Dichtung "Prélude à l'après-midi d'un faune" ("Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns"). Dieser Komposition liegt das gleichnamige symbolistische Gedicht Stéphane Mallarmés zugrunde, von dessen Stimmungen Debussy sich inspirieren lässt. Sein Streichquartett entstammt ebenfalls dieser Klangwelt, hat aber keinen konkreten außermusikalischen Bezug in Dichtung oder Malerei.
Es musizieren Elke Lange, Flöte, Frank Hirschinger, Klarinette, Ying Zhang, Violine, Theodor Toschew, Violine, Nora Kegel, Viola, Johannes Hartmann, Violoncello, Ursula Heins, Harfe und Anastassiya Dranchuk am Klavier.
Das Konzert beginnt um 11 Uhr, Karten zum Preis von 14 Euro (erm. 8 Euro) hält die Theater- und Konzertkasse bereit.
Quelle: Bühnen Halle