


Mittwoch, 25. September 2013, 19.30 Uhr, Händel-Haus, Renaissanceraum
Händels „Theodora“ und die Leiden einer Jungfrau – Frühchristliche Überlieferung und theologische Bedeutung
Aus der Reihe: Musik hinterfragt
Ein Vortrag von Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Am kommenden Mittwoch, dem 25. September 2013, um 19.30 Uhr findet im Renaissanceraum des Händel-Hauses der nächste Vortrag der Reihe Musik hinterfragt statt.
Es gibt keine verlässlichen Quellen dafür, dass Händels vorletztes Oratorium „Theodora“ sein Lieblingsoratorium gewesen sei, wie dies überliefert wurde. Der Misserfolg der Uraufführung 1750 ist allerdings belegt. Das spätere Publikum begann jedoch das Werk mit seinen moralischen Konflikten anzunehmen, da es Händel hier gelang die sensibelsten menschlichen Gefühle überzeugend darzustellen.
Vertont ist eine überlieferte Legende, nach der Theodora, eine junge Christin im römisch beherrschten Antiochien, für ihren Glauben den Märtyrertod starb.
Der hallesche Theologe und Musikwissenschaftler Dr. Erik Dremel geht in seinem Vortrag unter Einbeziehung von Musikbeispielen den historischen und theologischen Hintergründen des Oratoriums nach.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Quelle: Händel-haus Halle