


Ab dem 27. September, 20 Uhr, steht das Stück "José und Carmen" von Alexander Suckel wieder auf dem Spielplan der Kammer des neuen theaters. Für die Hallesche Aufführung rückte Regisseur Alexander Suckel die Figur des Don José in den Vordergrund und erzählt über den sozialen Abstieg vom Wachsoldaten zum Schmuggler und Outcast bis hin zum Mörder. Wie schon in der Novelle von Prosper Merimee ist Don José derjenige, der die Geschichte des schicksalhaften Zusammentreffens mit Carmen erzählt. Die tödliche Konsequenz der Begegnung, das leidenschaftliche Missverstehen der Protagonisten, die Unvereinbarkeit unterschiedlicher Kulturen - all dies verarbeitete Georges Bizet in seiner Oper "Carmen" mit großartiger Musik. In der Halleschen Inszenierung von "José und Carmen" spielt eine fünfköpfige Band die Musik Bizets in einer Bearbeitung, die stilistische Anleihen bei Balkan, Jazz, spanischer Folklore und Southern Rock nimmt.
Karten für diese Vorstellung als "günstiger Theatertag" hält die Theater- und Konzertkasse für nur 8,- Euro bereit.
quelle: Bühnen Halle